Für wen MedicInc gedacht ist – und für wen nicht

MedicInc ist ein Spiel für Menschen, die sich für Medizin interessieren. Es ist kein Lehrmittel, keine Prüfungsvorbereitung und kein Medizinprodukt — und diese Unterscheidung ist wichtiger, als sie klingt.

Wer hier richtig ist

Wer Aufbau- und Wirtschaftsspiele mag und sich fragt, wie ein Krankenhaus eigentlich läuft. Wer schon einmal eine Arztserie geschaut und sich gewünscht hat, selbst zu entscheiden. Wer im Rettungsdienst arbeitet oder gearbeitet hat und Lust hat, das Ganze einmal spielerisch von der anderen Seite zu sehen.

Auch: Menschen mitten in einer medizinischen Ausbildung, die Abläufe im Kopf durchspielen wollen, ohne dass etwas davon zählt. Das ist ein legitimer Grund, hier zu sein — nur eben keiner, für den das Spiel verantwortlich zeichnen kann.

Vorkenntnisse braucht es nicht

Der Einstieg erklärt, was du wissen musst, und der Kursbereich baut darauf auf. Wer noch nie etwas mit Medizin zu tun hatte, fängt als Assistenzarzt mit einfachen Fällen an und arbeitet sich hoch. Wer Vorkenntnisse mitbringt, merkt das an der Geschwindigkeit — nicht an einem separaten Schwierigkeitsgrad.

Was du mitbringen solltest, ist Geduld für Text. MedicInc ist kein Reaktionsspiel. Der grösste Teil des Denkens passiert beim Lesen einer Akte.

Wofür es ausdrücklich nicht gedacht ist

Nicht als Lernmittel für Prüfungen. Die Inhalte sind nach bestem Wissen gebaut, aber sie sind nicht fachlich geprüft, nicht aktuell gehalten und nicht vollständig. Wer damit für ein Staatsexamen lernt, lernt möglicherweise Falsches.

Nicht als medizinische Auskunft. Weder die Fälle noch der KI-Dialog beantworten Fragen zu echten Beschwerden — nicht zu deinen und nicht zu denen anderer.

Nicht für den klinischen Einsatz. MedicInc ist kein Medizinprodukt im Sinne der MDR und erhebt diesen Anspruch an keiner Stelle.

Wie viel Zeit es braucht

Ein Patientenfall in der Klinik dauert je nach Komplexität zwanzig Minuten bis eine gute Stunde. Ein Rettungsdiensteinsatz ist kürzer, oft fünfzehn bis zwanzig Minuten. Beides lässt sich unterbrechen: der Spielstand liegt auf dem Server, du machst später weiter.

Was nicht wartet, ist die Klinik als Ganzes. Personal will bezahlt, Geräte wollen gewartet werden, und Mitspieler arbeiten weiter, während du nicht da bist. Wer wochenlang nicht hineinsieht, findet die Kasse leerer vor, als er sie verlassen hat. Das ist Absicht — eine Klinik, die im Standbild wartet, ist keine Simulation.

Einen Zwang, täglich vorbeizuschauen, gibt es trotzdem nicht: keine Energie, die sich auflädt, keine Strafen fürs Wegbleiben, nichts, was verfällt.

Ab welchem Alter

Ab 16 Jahren. Das ist eine Selbsteinstufung, keine behördliche Freigabe. Der Grund: es kommen Notfallszenarien, Reanimationen und Todesfälle vor, dazu psychiatrische Krankheitsbilder. Dargestellt wird das als Text und als schematische Grafik, nicht fotorealistisch — belastend kann es trotzdem sein. Die Einzelheiten stehen unter Jugendschutz.

Wer dahintersteckt

MedicInc wird von einer Person entwickelt, als nicht gewerbliches Freizeitprojekt aus Deutschland. Das erklärt einiges: die Geschwindigkeit, mit der Neues dazukommt, die Entscheidung, Termine als Jahreszeiten statt als Kalenderdaten anzugeben, und den Umstand, dass die KI-Antworten ein Tageskontingent haben.

Es erklärt auch, warum Rückmeldungen tatsächlich ankommen. Wer in der Beta einen Fehler meldet, meldet ihn an die Person, die ihn behebt.

Ausprobieren kostet nichts

MedicInc läuft im Browser, ohne Installation. Die Anmeldung ist offen und kostenlos.

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MedicInc ist ein Spiel. Es ist kein Medizinprodukt, keine medizinische Beratung und nicht für den klinischen Echtbetrieb bestimmt. Siehe AI-Hinweise und Jugendschutz.